«Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen»
Mahatma Ghandi
Abschied nehmen von Vertrautem, Abschied nehmen von lieben Menschen, Abschied nehmen vom Leben… diese Ereignisse rollen einfach so in unser Leben, ohne uns zu fragen, ob es uns recht ist, oder ob wir darauf vorbereitet sind.
Manchmal können wir uns darauf vorbereiten, manchmal kommt es uns überraschend entgegen wie ein Geisterfahrer auf unserer eigenen Autobahn. Aber immer bedeutet es, dass wir für einen Moment still stehen und uns den inneren und äusseren Stürmen stellen müssen, die da entstehen und unseren Fluss des Lebens aufwühlen. Oft verlieren wir für einen Augenblick den festen Boden unter den Füssen, wenn wir die eine Seite verlassen, um den Fluss des Lebens zu überqueren, unsere Sicherheit und unsere Komfortzone.
In diesen Situationen, in den Momenten der Stille meldet sich dann unsere Seele, wie eine feine Feder liegt sie in uns und stupft uns ganz sanft an, um uns zu sagen «hey, ich bin da, und ich brauche Deine Aufmerksamkeit».
Die Feder gilt in vielen Kulturen als Symbol für die Seele, für Leichtigkeit und Freiheit. Und sie steht auch für die Verbindung zum Himmel und als Gruss von Schutzengeln oder Verstorbenen.
Als Abschiedsbegleiterin bin ich für den Menschen und seine Seele da, mit Herz, Kopf und Hand, um etwas Licht in die Schwere zu bringen.
